20.07.2026
Politische Informationsfahrt nach Berlin
15. bis 18. Juli 2026 – CDU-Gemeindeverband Rust zu Gast in der Hauptstadt
Von Andreas Bachmann
Auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Dr. Yannick Bury machten sich 15 Mitglieder der CDU Rust auf den Weg nach Berlin. Vier Tage, ein dicht gefülltes Programm – und viele Einblicke, die man aus dem Fernsehen so nicht bekommt.
Zwischen Zukunftstechnologie und Regenbogen im Treppenhaus
Erste Station war das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Neben einem Überblick über die vielen Fachbereiche des Hauses stand vor allem die Hightech Agenda im Mittelpunkt: sechs Schlüsseltechnologien, auf die Deutschland künftig besonders setzt – von Künstlicher Intelligenz über Quantentechnologien bis hin zur Mikroelektronik.

Eine architektonische Besonderheit des von Bundesministerin Dorothee Bär geführten Hauses blieb allen in Erinnerung: Im Treppenaufgang erzeugt eine feine Nebel-Sprühvorrichtung zusammen mit LED-Beleuchtung die Spektralfarben des Lichts – ein Regenbogen, der sich am Handlauf entlangzieht.

Kontrastprogramm: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Der Nachmittag hätte kaum einen größeren Gegensatz bieten können. In der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen wurde deutlich, mit welchen perfiden Methoden das DDR-Regime Menschen unter Druck setzte, um Geständnisse zu erzwingen und Informationen über vermeintliche Systemgegner zu erhalten. Ein bedrückender, aber wichtiger Ort – und eine eindringliche Erinnerung daran, wie wertvoll unsere freiheitliche Demokratie ist.

Hauptstadt auf eigene Faust
Im Anschluss blieb Zeit, Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Auf den Wegen der Gruppe lagen unter anderem das Brandenburger Tor, der Berliner Dom, die Museumsinsel, der Fernsehturm am Alexanderplatz oder die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Im Reichstagsgebäude

Am Folgetag ging es in den Deutschen Bundestag. Im Plenarsaal wurden die historischen Etappen erläutert, die zum heutigen Parlament geführt haben. Besonders spannend waren die sonst nicht ohne Weiteres sichtbaren Graffiti und Inschriften, die sowjetische Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg an den Wänden hinterlassen haben und erst kürzlich freigelegt wurden.

Im Anschluss gab es einen offenen politischen Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Büro unseres Abgeordneten Dr. Yannick Bury.

Einblicke beim Bundesnachrichtendienst
Nach einer Stärkung folgte ein Informationsgespräch im Besucherzentrum des Bundesnachrichtendienstes. Dort erhielt die Gruppe einen Überblick über Auftrag, Aufgaben und Arbeitsweise des deutschen Auslandsnachrichtendienstes.
Höhepunkt: Bundeskanzleramt
Ein besonderes Highlight bildete den Abschluss: der Besuch des Bundeskanzleramtes. Im Kabinettsaal – dort, wo wichtige Weichenstellungen des Regierungskurses diskutiert und getroffen werden – ging es um die Arbeitsweise der Bundesregierung und um das Zusammenspiel zwischen Regierung und Parlament.

Zum Abschluss
Eine Stadtrundfahrt durch die umliegenden Bezirke rundete die Reise ab und zeigte noch einmal, wie vielfältig Berlin abseits des Regierungsviertels ist.
Unser herzlicher Dank gilt dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung sowie unserem Abgeordneten Dr. Yannick Bury für die Einladung und die durchweg hervorragende Organisation dieser Fahrt.